Ist Zahnaufhellung schädlich?

Weiße Zähne stehen für Gesundheit und Ästhetik. Doch nicht jeder Mensch hat von Natur aus dieses strahlende Lächeln. Immer häufiger wird als Folge zu zahnaufhellenden Methoden gegriffen.

Der Wunsch, die Zähne um ein bis zwei Nuancen zu erhellen ist groß. Produkte aus Drogerien und Apotheken sowie Aufhellungsmethoden, welche von Zahnärzten vollzogen werden, werden häufig in Anspruch genommen. Welche Risiken diese Prozeduren mit sich bringen, verraten wir in unserem Ratgeber.

Zahnaufheller für das perfekte Lächeln

Dass sich unsere Zähne verfärben, können wir leider nicht verhindern. Täglich nehmen wir Nahrung zu uns, welche die Zähne von Zeit zu Zeit etwas trübt. Als Resultat wird das Bleaching in Betracht gezogen.

Heutzutage sind die Risiken sowie die Kosten deutlich geringer als ein paar Jahre zuvor.

Aus diesem Grund ist das für viele Menschen keine allzu große Sache mehr. Doch wie funktioniert der Prozess?

Das Bleaching kann mit dem Färben der eigenen Haare verglichen werden. Es handelt sich um einen Bleichprozess, bei dem zunächst eine Bleichpaste auf die Zähne aufgetragen wird. Um der Verdünnung durch den Speichel vorzubeugen, wird in den meisten Fällen ein Gel verwendet. Nun kann das Mittel in die äußere Schicht des Zahnschmelzes eindringen und die eingelagerten Farbpigmente aufhellen. Je länger die Bleichpaste einwirkt, umso heller wird das Bleichergebnis.

weißere Zähne mit Zahnaufhellung

Die unangenehmen Folgen der Aufhellung

Ein weißes Zahnergebnis wünscht sich nahezu jeder. Doch der Prozess des Bleachings bringt auch unangenehme Folgen für die Anwender mit sich.

Die Zahnaufhellung an sich tut nicht weh. Das Einzige, was dabei unangenehm erscheinen kann, ist das lange Öffnen des Mundes während der UV-Bestrahlung.

Die eigentlichen Folgen treten erst nach wenigen Tagen auf. Hier können Überempfindlichkeiten auftreten. Zähne sind oftmals deutlich empfindlicher gegenüber Wärme, Süßes und auch Kälte.

Viele Zahnärzte empfehlen aus diesem Grund, die Zähne nach dem Bleichen mit remineralisierenden Zahnpasten zu pflegen, welche den Zahnschmelz stärken.

Zahnschmerzen nach dem Bleaching sind keine Seltenheit. Gerade wenn die sogenannte „weiße Diät“ nicht eingehalten wird, sowie heiße und kalte Speisen und Getränke verzehrt werden, können Irritationen auftreten. Bei der „weißen Diät“ geht es darum, all jene Lebensmittel zu meiden, die die Zähne verfärben.

Dazu gehören beispielsweise Curry- und auch Pasta-Saucen. Ideal ist der Verzehr von Hühnchen, Reis, hellem Gemüse und Fisch. Als Getränk eignet sich Wasser.

Tipp: Drei Tage nach dem Bleichen können wieder alltägliche Lebensmittel verzehrt werden. Zudem können die Schmerzen durch Verzicht bestimmter Lebensmittel sowie die Einnahme von schmerzstillenden Medikamenten verringert werden.

Ist die Zahnaufhellung schädlich?

Die Risiken bei der Zahnaufhellung wurden in den vergangenen Jahren stark minimiert. Bis auf Zahnschmerzen nach dem Bleaching sind keine negativen Folgen bekannt. Wichtig hierbei ist, die Zahnaufhellung von erfahrenen Zahnärzten durchführen zu lassen.

Zudem können in Drogerien, Apotheken und Onlineshops diverse Bleichmittel für die Zähne erworben werden. Auch hier ist das Bleichen in den meisten Fällen unbedenklich. Wichtig ist, sich genau an die Vorgaben des Anbieters zu halten.

Achtung: Fragwürdige Bleaching-Methoden

Professionelle Bleachings passen nicht in Jedermann Geldbeutel. Häufig wird aus diesen Gründen zu alternativen Behandlungsmethoden gegriffen. Dazu gehören unter anderem Produkte aus dem Drogeriemarkt sowie die Verwendung von Hausmitteln. Auch zahnaufhellende Zahnpasten landen immer häufiger in die Badezimmer.

Bei der Nutzung von falschen Produkten können Risiken bei der Zahnaufhellung auftreten. Beispielsweise mag Backpulver ein beliebtes Hausmittel für den Prozess sein, allerdings wirkt es sehr aggressiv und greift die Zähne letztendlich an. Sie werden von Mal zu Mal schmerzempfindlicher, da die obere Zahnschicht geschwächt wird.

Auch Zahnpasten, welche strahlend weiße Zähne in wenigen Tagen versprechen, können aggressiv arbeiten. Sie weisen einen prozentualen Gehalt von Wasserstoffperoxid auf, welcher nicht nur die Zähne schwächt, sondern auch krebserregend wirken kann.

Tipp: Wer zu schmerzempfindlichen Zähnen neigt, sollte zwingend darauf achten, dass ein professionelles Zahnbleaching durchgeführt wird. Ansonsten gestaltet sich die Zahnaufhellung schädlich.

Fazit

Die Zahnaufhellung gestaltet sich heutzutage deutlich günstiger und auch weniger risikoreich. Immer mehr Menschen greifen zu Mitteln und Methoden, um ihren Zähnen einen weißen Glanz zu verleihen.

Bis auf ein paar Irritationen kurz nach der Anwendung sind Aufhellungen unbedenklich. Wichtig ist, sich im Vorfeld zu informieren, ob das Produkt oder die Bleichmethode geeignet ist.

Wer Risiken vor der Zahnaufhellung ausschließt, braucht im Nachhinein keinerlei Komplikationen befürchten.

Quelle:

https://www.deutsche-familienversicherung.de/ratgeber/artikel/zaehne-bleichen-methoden-nebenwirkungen-und-kosten/

Wie hat dir der Artikel gefallen?

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (3Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...