Zahnschmelz wiederherstellen

Zahnschmelz ist eine wichtige Schutzschicht der Zähne und zählt zur härtesten Substanz im ganzen Körper. Jedoch ist selbst die stärkste Schicht nicht vor einem Säurebefall gewappnet. Falls bereits angegriffener Zahnschmelz vorhanden ist, muss dieser wiederhergestellt werden, um weitere Schäden zu vermeiden.

Der folgende Artikel befasst sich mit dem Thema Zahnschmelz. Was steckt hinter diesem Begriff? Wie ist ein Abbau zu erkennen und können Betroffene ihren Zahnschmelz wiederherstellen?

Was ist Zahnschmelz? Wofür ist er wichtig?

Zahnschmelzaufbau

Zahnschmelz ist eine Mischung aus Phosphor, Natrium, Magnesium sowie Calcium und ist auch als die äußere, sichtbare Schicht eines Zahns bekannt. Mit nur knappen zwei bis drei Millimetern ist sie zwar relativ dünn, zählt jedoch trotzdem zur härtesten Substanz im ganzen menschlichen Körper. Unter anderem sorgt Zahnschmelz auch für den typischen milchigen Glanz der Zähne.

Zahnschmelz schützt tagtäglich vor zahlreichen säurehaltigen Angriffen in Form von Karies, Temperatureinflüssen sowie anderen Schädigungen. Ist der Zahnschmelz jedoch angegriffen, ist es äußerst schwierig, eine Verbesserung herbeizuführen. In den schlimmsten Fällen ist sogar Zahnverlust die Folge.

Wie ist ein Zahnschmelzabbau zu erkennen? Was ist schädlich für den Zahnschmelz?

Grundsätzlich äußerst sich Zahnschmelzabbau häufig in Form von Rissen, Kerben oder Verfärbungen an den Zähnen. Auch starke Temperaturanfälligkeit kann ein Anzeichen für abgebauten Zahnschmelz sein. Oftmals bleibt dieser jedoch lange Zeit über unbemerkt, da Symptome meist mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind.

Folgende Kriterien können zudem ein Hinweis darauf sein, dass ein Zahnschmelzabbau vorhanden ist:

✔️ Sind die Zähne dünner?
✔️ Erscheinen die Zähne gelblich und haben ihren einstigen Glanz verloren?
✔️ Hat sich die Beißkraft verändert?
✔️ Haben sich die Zähne in ihrer Form verändert? Wirken sie abgerundet oder sind sie vielleicht sogar um die Füllung herum geschrumpft?

In erster Linie sind besonders säurehaltige Nahrungsmittel und Getränke für den Abbau des Zahnschmelzes verantwortlich. Wer daher täglich über einen längeren Zeitraum hinweg Cola oder andere zuckerhaltige Getränke konsumiert, muss früher oder später mit Zahnschmelzabbau rechnen.

Nichtsdestotrotz sind auch Magen- oder Sodbrennen sowie mechanische Überbelastung mögliche Ursachen für verminderten Zahnschmelz. Darüber hinaus kann sich auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten, Erbkrankheiten oder Mundtrockenheit kontraproduktiv auswirken.

Auch beliebte Bleaching-Zahnpasten mit hohen RDA-Werten können negative Auswirkungen auf den Zahnschmelz haben. Wenn man das Zahnbleaching trotzdem mit einer Zahnpasta versuchen will, empfehlen wir Bamboo charcoal:

Zuletzt aktualisiert am 13. Oktober 2019 um 11:49 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Durch die Aktivkohle aus Bambus reinigt und poliert sie effektiv die Zähne, verstärkt zugleich den Zahnschmelz, reduziert den Zahnverschleiß und sorgt für einen angenehm frischen Atem.

Was tun, wenn Zahnschmelz beschädigt ist?

Ist der Zahnschmelz einmal geschädigt, bildet der Organismus keinen weiteren mehr nach, da es sich um ein nicht-lebendiges Gewebe handelt. Schreitet dieser Prozess immer weiter fort, kann dies im schlimmsten Fall sogar zum Verlust des ganzen Zahnschmelzes führen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, den Zahnschmelz bereits im Vorhinein ausreichend zu schützen.

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Zahnschmelz wiederherstellen ist jedoch nur bedingt mithilfe zahnschmelzähnlicher Substanzen möglich. Darüber hinaus muss sich der Zerfall noch im Anfangsstadium befinden.

Auf diese Weise kann zukünftiger Schaden weiter eingegrenzt und mit etwas Glück sogar ausgeglichen werden. Jedoch zeigen diese Substanzen meist nur an der Oberfläche Wirkung.

Ist der Abbau bereits zu weit fortgeschritten, helfen selbst fluoridhaltige Substanzen nicht mehr weiter. Es bleibt daher nur noch die Option, mithilfe zahnärztlicher Maßnahmen wie beispielsweise Zahnfüllungen oder Zahnschmelzstärkungen den Zerfall einzudämmen und den Zahnschmelz künstlich wieder aufbauen.

So stärken Sie den Zahnschmelz

Praktische Tipps um den Zahnschmelz täglich zu stärken:

➡️ Täglich Zähne putzen

Die einfachste aber dennoch effektivste Vorsorgemethode ist das tägliche Zähneputzen. Wichtig ist hierbei jedoch die Wahl der richtigen Zahnpasta und Bürste. Vorteilhaft sind eine Zahncreme mit niedrigem RDA-Wert sowie eine mittelharte Zahnbürste.

➡️ Verzicht auf süße Speisen und Getränke

Da die Säure dieser Nahrungsmittel grundsätzlich für den Zerfall des Zahnschmelzes verantwortlich ist, sollte diese bereits im Vorhinein vermieden werden. Wer jedoch nicht auf alles verzichten will, kann zumindest säure- und kalziumhaltige Nahrungsmittel miteinander kombinieren.

Wurden säurehaltige Nahrungsmittel verzehrt, sollten mindestens 30 Minuten vergehen, bevor die Zähne gereinigt werden. Nach dem Essen kann der Mund jedoch mit Wasser ausgespült werden, um den Speichelfluss anzuregen – auch zuckerfreier Kaugummi kann helfen.

➡️ Regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt

Zahnschmelzbehandlung

Selbstverständlich ist es notwendig, regelmäßig den Zahnarzt aufzusuchen – insbesondere wenn etwaige Anzeichen auf Zahnschmelzabbau erkennbar sind. Andernfalls ist es die ideale Vorsorgemaßnahme, um einen Abbau gar nicht erst zu riskieren.

➡️ Fluoridhaltige Mittel verwenden

Ob Zahnpasta, Gel oder Mundwasser, fluoridhaltige Mittel machen die Zähne widerstandsfähiger gegenüber aggressiven Säuren.

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Zuletzt aktualisiert am 13. Oktober 2019 um 00:46 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Bei sehr empfindlichen Zähnen sollte zuvor jedoch die Anwendung mit einem Zahnarzt besprochen werden, da zu viel Fluorid ebenfalls negative Auswirkungen auf die Zähne haben kann.

➡️ Richtiges Zähne putzen

Entscheidend ist die richtige Putztechnik. Idealerweise wird nur mit wenig Druck vom Zahnfleisch bis zur Zahnkrone geputzt.