Richtiges Verhalten nach dem Zahnbleaching

Es geht doch nichts über ein aufrichtiges, attraktives Lächeln eines Menschen, das frei von Hemmungen und Unsicherheit ist. „Menschen sind am schönsten, wenn sie lachen“, sagte einst die Schauspielerin Amy Poehler. Und sie hat recht. Ein freundliches Lächeln sorgt für Sympathie und Ausstrahlung. Gelbe, oder gar braune Zähne können einem jedoch die Freude am Lachen nehmen, weil man Angst hat, abstoßend und ungepflegt zu wirken. Von Stars und Sternchen vorgezeigt, schlummert wohl der Traum von strahlend weißen Zähnen in fast jedem von uns.

Weiße, gepflegte Zähne

Eine bewehrte Methode, diesen Wunsch wahr werden zu lassen, stellt das Zahnbleaching dar. Dabei wird ein Zahnbleichmittel eingesetzt, wodurch Zähne um zwei bis drei Farbnuancen aufgehellt werden. Hat man sich für eine derartige Behandlung entschieden, gibt es jedoch ein paar Dinge zu beachten, damit der Whitning-Effekt möglichst lange anhält.

Weiße Flecken nach der Behandlung

Nicht zu selten werden nach dem Whitening hellere Flecken auf dem Zahn beobachtet. Die sogenannten „white spots“ haben ihre Ursache in zuvor nicht sichtbaren Flecken auf den Zähnen, die durch zu viel oder zu wenig Fluorid im Kindesalter entstanden, was zur Entkalkung bestimmter Stellen führte. Durch das Bleichen der Zähne wird das Zahnschmelz aufgeraut und demineralisiert. Da der Zahnschmelz heterogen ist, waren diese Flecken zuvor noch nicht sichtbar, durch den Entzug von Mineralien kommen sie nach dem Bleaching jedoch zum Vorschein. Da dem Zahn bei der Behandlung Wasser entzogen wird, stechen sie danach noch stärker hervor.

Dennoch besteht kein Grund zur Sorge: Diese Flecken sind meist nur temporär und sollten bereits 24 Stunden nach dem Bleaching wieder verschwunden sein. Um dies zu beschleunigen, bieten sich spezielle Gels an, die den Zahn bei Remineralisierung unterstützen.

Essen und Trinken nach dem Zahn-Bleaching

Beim Bleichen werden die Zähne mit Wasserstoffperoxid behandelt, was dazu führt, dass die Poren im Zahnschmelz zwischen 24 bis 48 Stunden nach der Anwendung geöffnet bleiben. Bis dahin sollte besonders auf die Ernährung geachtet werden, da die Zähne in dieser Zeit besonders empfindlich sind, was das Risiko für erneute Verfärbungen deutlich erhöht. Um das zu verhindern, sollte man auf bestimmte Nahrungsmitteln verzichten und stattdessen nur Produkte zu sich nehmen, die wenig Säure haben und nicht dazu neigen, Verfärbungen hervorzurufen (sogenannte „weiße Diät“). Um nun herauszufinden, was gegessen und getrunken werden kann, ohne das Ergebnis negativ zu beeinträchtigen, kann man sagen, dass alle Lebensmittel, die auf einem weißen Tuch Flecken verursachen würden,  auch die Zähne verfärben. Als empfehlenswert gelten somit zum Beispiel Reis, Kartoffeln, Nudeln, Gurke, Putenfleisch oder Fisch. Verzichtet sollte hingegen auf Spinat, Zitrusfrüchte, Beeren, Tomaten, rote Beete, Kaffee, Tee, Soft-Drinks, Rotwein etc. werden. Vor allem beim Trinken kann man sich damit abhelfen, dass man die „verbotenen Getränke“ mittels eines Strohhalms zu sich nimmt.

Rauchen nach dem Whiting

Verhalten nach dem Bleaching

In den ersten Tagen (mindestens 24 Stunden) nach der Whitening- Behandlung sollte auch auf das Rauchen verzichtet werden, da die Teerstoffe im Tabak Verfärbungen in dieser Zeit noch stärker begünstigen als sonst, was auf den Wasserentzug während der Therapie zurückzuführen ist. Die Schadstoffe im Tabak stören die Regeneration, wodurch das Bleaching nicht seine volle Wirkung entfalten kann.

Sollen die Zähne aber nachhaltig weiß bleiben, empfiehlt es sich jedoch generell mit dem Rauchen aufzuhören, da dies zu den Hauptgründen von Zahnverfärbungen zählt.

Zähneputzen nach dem Bleaching

Zahnpflege nach dem Bleaching

Um ein langanhaltendes Ergebnis nach der Zahnaufhellung zu erreichen, ist es  zudem wichtig mindestens zweimal am Tag die Zähne gründlich zu putzen und auch Zahnseide zu verwenden. Dennoch sollte auf das Zähneputzen direkt nach dem Essen verzichtet werden, da dies zu Schäden am Zahnbelag führen kann. Stattdessen ist es für die Zähne schonender, den Mund mit kalziumreichem, stillem Wasser auszuspülen, um Speisereste zu entfernen und Säuren zu verdünnen.

Fazit

Sowohl ein Bleaching für Zuhause als auch durch eine professionelle Zahnaufhellung durch den Zahnarzt sind erfolgsversprechend und nahezu risikolos. Jedoch ist es empfehlenswert, dass man vor jeder Behandlung mit einem Aufhellungsmittel (also auch bei Home-Bleachings) Rücksprache mit dem Zahnarzt hält.

Auch nach dem Bleaching gilt: Kommt es zu unerwarteten Nebenwirkungen, sollte man unbedingt einen Zahnarzt aufsuchen.

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